[Not a valid template]
Zu einer Podiumsdiskussion im Park – Café am Lewenberg hatte die Diakonie geladen. Im Mittelpunkt der 2- stündigen Diskussion standen Fragen der Entlastung der Alten- und Pflegeheimbewohner von den Investitionskosten, der Fachkräftesicherung, der Arbeitsbelastung oder der Ausbildung. Für DIE LINKE nahm Henning Foerster an der Veranstaltung teil. Dabei machte er darauf aufmerksam, dass 2012 mit dem Beschluss zum Auslaufen des Pflegewohngeldes eine Entlastungsmöglichkeit gegen die Stimmen der LINKEN aufgegeben worden sei. Wer Fachkräfte halten und neue gewinnen wolle, der müsse insbesondere faire Löhne zahlen, das Image der Pflegeberufe verbessern und in die betriebliche Gesundheitsförderung investieren. Arbeitsentlastend würden vor allem Personalschlüssel wirken, die geregelte Dienstzeiten und damit eine angemessene Vereinbarkeit von Privat- und Erwerbsleben ermöglichen. Hier seien alle an den Verhandlungen der Pflegesätze beteiligten Parteien gefragt. Unabhängig von der Art der Schule (staatlich/privat) müsse eine Freistellung der Ausbildung von den Kosten erfolgen. Ein Weg dahin wäre eine Ausbildungsumlage, bei der alle Pflegeunternehmen, auch solche, die sich bislang nicht an der Finanzierung der Ausbildung beteiligen, herangezogen werden.