Podiumsdiskussion zum Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

VonHenning Foerster

Podiumsdiskussion zum Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

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Nicht erst seit dem Tod von rumänischen Kollegen in Papenburg oder dem Skandal um die menschenunwürdige Unterbringung von griechischen Kollegen in Groß Stieten und Lubmin ist klar, welche Dimension der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen angenommen hat. In der Rückschau ist leider festzustellen, dass sich wenig verändert hat. Henning Foerster erinnerte beim DGB Podium in Wismar heute Abend an die Vorschläge der Linksfraktion zur Einberufung eines runden Tisches Werkverträge im Land, zur Schaffung von Beratungsstrukturen für ausländische Arbeitnehmer und zur  Festlegung von Standards für die Unterbringung in Unterkünften auf dem Betriebsgelände und außerhalb des selbigen. Diskutiert wurde auch der aktuelle Gesetzentwurf zu Leiharbeit und Werkverträgen. Dieser ist angesichts der wenigen Beschäftigten, die von 18 Monaten Höchstüberlassungsdauer und Equal Pay nach 9 Monaten im Bereich der Leiharbeit profitieren werden, sowie der fehlenden Mitbestimmung für Betriebsräte oder den Verzicht auf eine Beweislastumkehr im Bereich Werkverträge leider ebenfalls völlig unzureichend.

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Henning Foerster administrator