Linksfraktion trifft Betriebsräte kommunaler Unternehmen

VonHenning Foerster

Linksfraktion trifft Betriebsräte kommunaler Unternehmen

[Not a valid template]

Zu einem Erfahrungsaustausch trafen sich am Montagabend die Mitglieder der Linksfraktion und Betriebsräte kommunaler Unternehmen. Dabei schilderten letztere die aktuelle Situation ihrer Betriebe aus Sicht der Beschäftigten. Anerkennung gab es für politische Entscheidungen der letzten Jahre. So hat sich die Wahl von Arbeitnehmervertretern in die Aufsichtsräte städtischer Unternehmen und Beteiligungen bewährt. Die Idee dazu ging aus dem letzten großen Austausch zwischen Linksfraktion und Betriebsräten 2011 hervor. Positiv hervorgehoben wurde zudem die Möglichkeit über anonyme Zufriedenheitsbefragungen in den Belegschaften Erkenntnisse zu gewinnen, die später in die Planung der betrieblichen Gesundheitsfürsorge und andere innbetriebliche Entscheidungen einfließen. Und auch das Thema Compliance Richtlinie wurde als wichtige Weichenstellung bezeichnet. Dennoch sehen die Betriebsräte noch Entwicklungspotentiale. So gibt es den Wunsch, dass einzelne Belegschaften im Rahmen von strategisch bedingten Veränderungen im Unternehmen künftig besser mitgenommen werden. Darüber hinaus sollte die Notwendigkeit und Praxis befristeter Anstellungen in bestimmten Fällen durch die Politik hinterfragt werden. Der Umgang mit zunehmender Arbeitsverdichtung ist für die Betriebsräte ebenfalls ein wichtiges Thema. Darüber hinaus beschäftigt sie die Frage, wie im Zeitalter zunehmender Automatisierung, Stichwort Arbeit 4.0, Arbeitsplätze gesichert werden werden können. Henning Foerster, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der Stadtvertretung bewertet das Treffen positiv. „Die Sicht der Beschäftigten und ihrer Betriebsräte auf die Situation in den städtischen Unternehmen und Beteiligungen genießt bei uns traditionell eine hohe Priorität. Daher freue ich mich sehr über das überwiegend positive Feedback zu den Entwicklungen der letzten Jahre. Als Fraktion haben wir auch künftig ein offenes Ohr für die Kolleginnen und Kollegen. Den Dialog wollen wir zukünftig in regelmäßigen Abständen fortsetzen.“

Über den Autor

Henning Foerster administrator