Wahlforum von ver.di in den Stadtwerken

24. April 2014  Allgemein

Klare Erwartungen formulierten die Gewerkschafter an die Kandidaten zur Kommunalwahl. Mehr gemeinsames Agieren zum Wohle der Stadt und weniger parteipolitisches Taktieren. Das konsequente  Eintreten für eine aufgabengerechte Finanzausstattung der Landeshauptstadt. Die Ablehnung weiterer Privatisierungen, insbesondere im Bereich der Daseinsfürsorge.  Das Eintreten für eine gerechte Entlohnung der Mitarbeiter im Servicebereich bei Helios. Das konsequente Mitdenken der demographischen Entwicklung bei Baumaßnahmen und künftigen Pflegebedarfen. Die Ablehnung eines Großteils der Vorschläge des beratenden Beauftragten. Zu all diesen Fragen nahm Henning Foerster, Spitzenkandidat der LINKEN und selbst Gewerkschafter Stellung. Überraschend war der große Zuspruch bei der politischen Konkurrenz zu klassisch linken Positionen. Wer erlebt hat, wer die Entsendung des beratenden Beauftragten maßgeblich mit befördert hat und wer die treibenden Kräfte bei der 10 Mio. Euro Streichliste waren, musste sich verwundert die Augen reiben. Privatisierung der Kita gGmbh – einhellige Ablehnung. Überarbeitung des Finanzausgleichgesetzes  zugunsten der Kommunen – grosse Übereinstimmung. Weitere Steuererhöhungen – einhellige Ablehnung. Pflegesozialplanung für die Stadt – breite Zustimmung. Man darf gespannt sein, ob sich diese Haltung in den noch folgenden Podiumsdiskussionen fortsetzt. Wenn ja kann man feststellen, Links wirkt! Unterschiedliche Auffassungen gab es lediglich zum Neubau der Schwimmhalle auf dem Dreesch, zur Zukunft des Speichers,  zur Frage der Eingemeindung der Umlandgemeinden und zur Umsetzung der Fussballentwicklungskonzeption.